ProMusicaViva

2025

09.11. 2025, 17.00 Uhr
Klosterkirche Sursee

11.11. 2025, 20 Uhr
Konzertsaal Solothurn

Ein Deutsches Requiem

Das deutsche Requiem von Johannes Brahms ist eines der eindrücklichsten Werke der Musikgeschichte.

Die grosse Palette von beseelter Innigkeit, mit der Trost gespendet wird: «Selig sind, die da Leid tragen» – bis zur erschütternden Kraft, mit der wir an unsere Vergänglichkeit erinnert werden: «Denn alles Fleisch, es ist wie Gras» – lassen kaum jemanden unberührt.

Wir trotzen dem Unausweichlichen: «Tod, wo ist dein Stachel?» –und setzen mal bittend, mal voller Überzeugung die Vision eines guten Endes «Wie lieblich sind deine Wohnungen».

In der Fassung für Klavier zu vier Händen, die Brahms seinerzeit selber erstellte, ist der Chor noch mehr im Zentrum und der Text wird im transparenteren Klanggebilde noch verständlicher und berührender.

Besetzung

Sopran: Sandrine Droin
Bariton: Felix Gygli

Klavier: Rahel Sohn Achermann
Klavier: Marcelo Sebastián Tortosa

Vokalensemble ProMusicaViva
vocal ensemble stimmig!

Leitung: Achim Glatz

Grosser Dank an:

Geert und Lore Blanken-Schlemper-Stiftung, Sursee
Marianne und Curt Dienemann-Stiftung
Beatrix und Franz Wicki, Willisau

17.05.2025, 19.30 Uhr
Pfarrkirche St. Pankratius Oberkirch LU

18.05.2025, 17 Uhr
Festsaal Kloster St. Urban

La Caduta de gl’angeli

Ein dramatisches Barockoratorium zum Engelssturz von Francesco Rossi

Aufruhr im Himmel – Lucifero lehnt sich gegen Gottes Pläne auf und entfacht eine Rebellion. Im Kampf gegen San Michele prallen Licht und Dunkelheit in einem dramatischen Duell aufeinander. San Michele triumphiert über die Aufständischen und der Sturz der Engel wird unausweichlich.
Diese packende Geschichte setzt das Vokalensemble ProMusicaViva mit kraftvoller Musik in Szene. Gemeinsam mit drei Gesangssolisten und dem renommierten Instrumentalensemble A Corte Musical, das für seine leidenschaftliche Interpretation südlicher Barockmusik bekannt ist – mit improvisierenden Violinen, virtuosen Zupfinstrumenten, einer kraftvollen Bassgruppe und mitreissender Perkussion – lassen wir dieses vergessene Oratorium mit Feuer und Spielfreude neu erklingen. Ein Werk, das seine Wiederentdeckung mehr
als verdient!

Besetzung

Lucifero: Alexandra Rawohl, Mezzosopran
San Michele: Sylviane Bourban, Mezzosopran
Padre Eterno: Rémy Burnens, Tenor

Violine: Davide Monti und Hélène Conrad
Harfe: Maria Cristina Cleary
Theorbe und Barockgitarre: Maria Ferré und Miguel Rincón
Cello: Theresia Kainzbauer
Violone: Stephan Schürch
Orgel: Lionel Desmeules
Fagott und Perkussion: Rogério Rodrigues Gonçalves

Vokalensemble ProMusicaViva

Leitung: Achim Glatz

Grosser Dank an:

Geert und Lore Blanken-Schlemper-Stiftung, Sursee
Marianne und Curt Dienemann-Stiftung
Josef Müller Stiftung, Muri
Beatrix und Franz Wicki, Willisau

2024

SA 9. November 2024, 19.30 Uhr
Friedenskirche Olten

SO 10. November 2024, 17 Uhr
Stadtkirche Sursee

 

Visiones

Uraufführung des Oratoriums «Visiones» von Franz Pfister, «Lux Aeterna» von Morten Lauridsen

Franz Pfister, der Gründer unseres Vokalensembles, schrieb mit «Visiones» ein Oratorium mit Textausschnitten aus dem letzten Kapitel des Neuen Testaments, der Offenbarung des Johannes. Er schafft es, diesen anspruchsvollen Inhalt durch die verschiedenen Farben der Orgel, Perkussion, Gesangssolisten und einem Sprecher auf eindrückliche Art und Weise zu veranschaulichen. Ein Werk, das mit seiner apokalyptischen Vision unter die Haut geht.

Das 25-minütige «Lux Aeterna» von Morten Lauridsen verkörpert einen starken Kontrast dazu. Es spricht auch von einer Himmelsvision, vom tröstenden, ewigen Licht, diesmal aber in den süssesten Tönen. Zwei Werke, die sich beide mit dem Jenseits beschäftigen, jedoch eine ganz andere Sprache dafür finden.

Besetzung

Rodrigo Carreto, Tenor
Philipp Scherer, Bass und Sprecher
Luca Staffelbach, Perkussion
Daniela Achermann, Orgel

Grosser Dank an

Geert und Lore Blanken-Schlemper-Stiftung, Sursee
Marianne und Curt Dienemann-Stiftung
Beatrix und Franz Wicki, Willisau

24.05.2024 – Klosterkirche Sursee

25.05.2024 – Heilig-Blut-Kapelle Willisau

26.05.2024 – Schloss Heidegg Gelfingen

Still

Das Vokalensemble ProMusicaViva erforscht die Wunder der Stille mit einer einzigartigen Mischung aus A-cappella-Arrangements populärer, Schweizer Liedermacher (Stephan Eicher, Dodo Hug, Mani Matter) und romantischen Chorwerken (Johannes Brahms, Robert Schumann, Franz Schubert). Die Stille, in der Musik besonders erfahrbar in den Pausen als Kontrast zur Klangfülle, hat so manche Autoren und Komponisten inspiriert. In der Stille kommen wir an bei uns selbst und schauen auf unser Leben und auf die Welt. Während die romantischen Dichter in Naturbetrachtungen persönliche Gefühle verarbeiten, ist die Botschaft in den modernen Texten direkter. Mit einer Prise Humor, einer Handvoll Gesellschaftskritik und doch ganz viel Liebe für das Leben besingen wir die unterschiedlichsten Facetten der Stille.
Die Schauspielerin Sophia Riepe verdichtet die Inhalte noch weiter und verwebt in Texten zwischen den Liedern die verschiedenen Farben zu einem Gesamtkunstwerk.

Besetzung

Sophia Riepe, Gesprochene Texte
Fiorina Brotbek, Regie und Konzeption Texte

Vokalensemble ProMusicaViva
Achim Glatz, Leitung

 

Grosser Dank an

Franz Pfister-Stöckli, Sursee
Beatrix und Franz Wicki, Willisau
Geert und Lore Blanken-Schlemper-Stiftung, Sursee
Marianne und Curt Dienemann-Stiftung

2023

23.09.2023, 20 Uhr
Stadtkirche Sursee

24. September 2023, 17 Uhr
Klosterkirche St. Urban

Da Pacem Domine

Ein Klangfest mit vielstimmiger Barockmusik und zeitgenössischen Vokalwerken.

Im Zentrum dieses Programms stehen mehrchörige Werke von Giovanni Gabrieli, Heinrich Schütz, Matthias Weckmann, Thomas Selle und Rudolf Ahle. Die festlichen und kontrastreichen barocken Klänge erklingen mal von den verschiedenen Balkonen herab, mal von der Orgelempore, mal ums Publikum herum und schaffen so ein einzigartiges Erlebnis von Musik im Raum.
Zusätzlich zu den barocken Werken bringen wir klangmalerische, zeitgenössische Werke von Arvo Pärt, Knut Nystedt und Ēriks Ešenvalds zur Aufführung, die kontrastierend das Klangspektrum erweitern und thematisch Bezug nehmen auf die Sehnsucht nach Frieden.
Ein Ruf nach Frieden sowohl im Aussen wie auch in uns selber, verbunden mit einem klanglichen Fest, das diesen zu erreichenden Zustand schon erahnen lässt.

Besetzung

Weckmann Consort (Leitung: Lea Suter und Juan Gonzalez Martinez)
Emilie Mory, Violine
Josquin Piguet, Zink
Cameron Drayton, Barockposaune
Juan Gonzalez Martinez, Barockposaune
Masafumi Sakamoto, Barockposaune
Bernhard Reichel, Theorbe
Lea Suter, Orgel

Stephanie Pfeffer, Sopran
Lisa Weiss, Mezzosopran
Michael Mogl, Tenor
Davide Benetti, Bass

Vokalensemble ProMusicaViva
Achim Glatz, Leitung

Grosser Dank an

Franz Pfister-Stöckli, Sursee
Beatrix und Franz Wicki, Willisau

17.03.2023, 20 Uhr – Stadtkirche, Zofingen

18.03.2023, 20 Uhr – Lukaskirche, Luzern

19.03.2023, 17 Uhr – Stadtkirche, Sursee

In Paradisum

DURUFLÉ REQUIEM UND WERKE FÜR CHOR A CAPELLA

Maurice Duruflé schafft, stark inspiriert durch den gregorianischen Choral, ein einzigartiges Mischwerk aus alten und neuen Klängen. Wir setzen dem Requiem deswegen alte und neue a-cappella-Werke voraus und begeben uns inmitten der Passionszeit mal bittend, mal tröstend auf die Suche nach Erlösung, ja nach dem Paradies.
„Ubi Caritas et Amor – Wo die Liebe ist, ist Gott“.
Mit diesem gregorianischen Choral eröffnen wir das Programm bereits in Vorahnung des erlösten Zustandes. Danach begeben wir uns jedoch thematisch auf den Leidensweg unter anderem mit dem legendären „Miserere mei“ von Gregorio Allegri. Wir rufen mit Arvo Pärts „The Deer’s Cry“ verzweifelt nach Gott und stimmen ein in die Hymne an das grosse Licht („O nata lux“ von Morten Lauridsen).
Im darauf folgenden Requiem, schlägt Maurice Duruflé vorwiegend einen tröstenden Grundton an und führt uns im letzten Satz mit dem Hymnus „In paradisum“ zur Erlösung: „Mögen die Engel dich im Paradies empfangen, (…) und mit Lazarus, dem einst Armen, mögest du ewige Ruhe haben.“

 

Sylviane Bourban, Mezzosopran
Balduin Schneeberger, Bariton
Daniela Achermann, Orgel
Gabriela Glaus, Sopranistin in Miserere Mei von G. Allegri

VOKALENSEMBLE PROMUSICAVIVA

Achim Glatz, Leitung

CHORTON VOKALENSEMBLE

Gerhard Unternährer, Leitung

www.chorton.ch